Wir wissen nicht, was wir nicht wissen.


Image courtesy of Tom Curtis / FreeDigitalPhotos.net

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Was hat diese Aussage mit Empfehlungsmarketing zu tun? Wir wissen zum Beispiel oft nicht, welche Menschen von unseren Kontakten gekannt werden. Also wer Zugang zu jenen Menschen hat, die unsere Dienstleistung und unser Produkt wirklich benötigen. Wir wissen auch oft nicht, wie wir einerseits diese Multiplikatoren und andererseits diese potenziellen Kunden kennen lernen können und wie ein zielführendes Gespräch idealer Weise aussehen kann. Natürlich führen wir Gespräche. Aber gibt es möglicherweise einen besseren, effektiveren Ansatz dafür? Und ist es überhaupt notwendig, Gesprächsleitfäden zu entwickeln und genau zu definieren, was idealer Weise zu tun ist?

Wir sehr helfen uns überhaupt Systematiken, Beschreibungen von Abläufen, Anleitungen, Trainings, Coachings und Seminare?

Vor wenigen Tagen haben wir unsere Söhne Jonas (5,5 Jahre) und Jakob (4 Jahre) zum Karate Kurs für Kindergarten-Kids angemeldet. Wir waren nicht schlecht überrascht, wie viele Unterlagen wir erhalten haben. Seitenweise wurden uns Informationen übermittelt, wie der Kurs ablaufen wird und vor allem, wie wir unsere Kinder darauf vorzubereiten haben, gut teilnehmen zu können.

Zunächst dachte ich mir, ob diese Vielzahl von Informationen nicht etwas übertrieben sei. Schließlich melden Erwachsene ihre Kinder an – und die Eltern würden schon wissen, was zu tun sein ….

Am Ende des Informationsblatts war dann noch folgende Zen-Geschichte abgedruckt. Dann war es mir klar ….

„Die Blinden und der Elefant“

„In einem fernen Land stritten sich die Gelehrten einmal darüber, was Wahrheit ist.
Der König, ein wirklich weiser Mann, rief daraufhin einige Blinde zu sich und bat sie, einen Elefanten zu betasten. Die Blinden wussten nichts über Elefanten. Danach fragte er, was denn ein Elefant ist.
Der Blinde, der die Ohren berührt hatte, sagte, dass ein Elefant groß und platt ist, derjenige, der den Rüssel berührt hatte, sagte, dass ein Elefant lang und rund wie ein Rohr ist. „Nein, das stimmt nicht“, rief ein anderer, „ein Elefant ist so stämmig wie eine Säule“. Dieser Blinde hatte die Beine betastet. Der vierte Blinde berichtete, dass seiner Meinung nach ein Elefant lang und glatt und am Ende spitz ist. Er meinte damit die Stoßzähne. Schließlich unterbrach der König sie und sagte: „Ihr habt alle recht, aber jeder hat nur ein kleines Stück des Elefanten beschrieben. Genauso ist es mit der Wahrheit: Was wir sehen oder wahrnehmen, ist oft nur ein kleiner Teil dessen, was wirklich ist.“

Wir wissen einfach nicht, was wir nicht wissen. Und genau in dieser Erfahrung stecken unzählige Möglichkeiten, enormes Potenzial zu sehen, zu heben und uns einen großen Schritt weiter zu entwickeln.

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihren Marketingplan für Strategische Mundpropaganda™ und Fokussiertes Netzwerken™.

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