Wahrheit oder Fiktion? Nur gesellige Menschen sind gute Netzwerker.


Wussten Sie, dass Netzwerken eine Qualifikation ist, die man erlernen kann?

Die meisten Unternehmer und Selbständige sind darauf angewiesen, dass jemand ihre Produkte oder Dienstleistungen kauft. Um neue Kunden und Aufträge zu gewinnen, gibt es 4 unterschiedliche Methoden:

  • Kalt- Akquisition
  • Werbung
  • PR
  • Empfehlungsmarketing
Im deutschsprachigen Raum sagt die deutliche Mehrheit der Klein- und Mittelunternehmen, dass Empfehlungen den entscheidenden Einfluss auf die Neukunden- Entwicklung haben. Warum das so ist, wird auf den zweiten Blick ganz klar:

  • Kalt- Akquisition kann funktionieren, ist allerdings mit großen Zeitaufwand verbunden, verlangt eine hohe Frustrationstoleranz und macht so erfahrungsgemäß eher weniger Spaß.
  • Werbung funktioniert nach dem Gießkannen- Prinzip und hat eine große Reichweite. Aber die wenigsten Unternehmen verfügen über das ausreichende Budget, um 100.000€ oder mehr in eine erfolgsversprechende Kampagne zu investieren.
  • Mit guter PR können wir unsere Zielgruppe perfekt erreichen. Aber auch hier ist ein höherer monatlicher Invest nötig, um erfolgreich zu sein.
  • Empfehlungsmarketing ist kostenfrei und basiert auf Vertrauen und Beziehung. Es gilt also hier ausreichend Zeit zu investieren.
Und obwohl viele Unternehmen für sich erkannt haben, dass Empfehlungsmarketing für sie der besten Weg ist, um ihr Geschäft aufzubauen, investieren sie trotzdem in die 3 anderen Wege. Ein Grund dafür, ist oft der Glaubenssatz: „Ich bin zu introvertiert und nicht gesellig genug, um erfolgreich im Networking zu sein.“ Im Laufe der Jahre, haben wir zahlreiche Techniken entwickelt, die Networking einfach machen – besonders für Menschen, die Introvertiert sind.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, sie kommen zum ersten Mal auf eine Netzwerkveranstaltung ihrer Handelskammer und es liegt ihnen nicht, auf völlig fremde Menschen zuzugehen. Eine Möglichkeit ist, sich freiwillig als Botschafter der Gruppe zu melden. In dieser Rolle sind sie sozusagen Gastgeber oder Besucherbetreuer ihrer Handelskammer. Dadurch wird es einfacher auf fremde Menschen zuzugehen und sie im Namen der Handelskammer zu begrüßen. Und schnell ist das Eis gebrochen und das Gespräch kommt in Gang.

Ein guter Netzwerker hat zwei Ohren und einen Mund und setzt sie auch in diesem Verhältnis ein. Gerade für Introvertierte, die diese Regel befolgen ist Networking einfacher, als für Extrovertierte. Der Extrovertierte redet am liebsten über sich selbst, während der Introvertierte lieber Fragen stellt und zuhört. Und genau das ist goldrichtig, wenn es darum geht, Beziehungen aufzubauen.

Dass nur gesellige Menschen gute Netzwerker sind, ist also FIKTION!

Stephan Schaaf ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institute Wien.

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