Das Glaubwürdigkeitsenzym


Wann immer wir Bedarf an Produkten und Dienstleistung haben, vertrauen wir ein gutes Stück weit auf die Empfehlung anderer Personen. Je mehr Glaubwürdigkeit wir dem Empfehlungsgeber entgegenbringen, desto höher schätzen wir seine Empfehlung. Als glaubwürdig betrachtet zu werden ist also entscheidend für das Geschäft. Wie könnte man nun beginnen, Glaubwürdigkeit zu neuen Kontakten schon während einer Netzwerkveranstaltung aufzubauen?

Ein No-Go ist sicherlich der Versuch zu verkaufen. Besser erscheint die Möglichkeit, der anderen Person einen wertvollen Tipp zu geben, der für diese Person von Nutzen sein kann. Ein Gesprächsgerüst könnte wie folgt aussehen:

„Ich weiß, dass Sie heute keinen Bedarf an …… haben. Falls Sie in Zukunft eine Lösung diesbezüglich suchen, dann kann ich Ihnen gerne Ansprechpartner und Referenzen nennen, die vor einer ähnlichen Herausforderung gestanden sind. Einer von ihnen hat z.B. folgendes unternommen: ……..“

Es ist also gar nicht schwierig, einen Mehrwert zu bieten ohne gleichzeitig zu verkäuferisch zu sein. Gleichzeitig gibt man nicht zuviel von seinem KnowHow preis und vermeidet somit, ein kostenloser Consultant zu sein. Es wie beim Kauf eines neuen Autos: man stellt zunächst intensive Recherchen an, aber ohne Probefahrt (entspricht dem Mehrwert-Tipp) wird man es wohl nicht kaufen.

Mit dem Mehrwert-Tipp gibt man potenziellen späteren Kunden die Möglichkeit, ein gutes Gefühl mit uns zu entwickeln und später leichter entscheiden zu können, uns zu beauftragen.

Copyright Dr. Ivan Misner& Thomas W. Albrecht

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes Deutschland-Österreich-Schweiz. Entwickeln Sie im Certified Networker® Programmdes Referral Institute Ihren individuellen Marketingplan für Strategische Mundpropaganda™ und Fokussiertes Netzwerken™.

2 thoughts on “Das Glaubwürdigkeitsenzym

  1. Sehr geehrter Herr Albrecht,

    das ist eine interessante Anregung. In der Tat ist vielen Menschen in den unterschiedlichsten Business-Situationen nicht klar, dass Marketing und Kommunikation Beziehungsarbeit sind und dabei Glaubwürdigkeit das oberste Gebot ist. Wenn Business nicht glaubwürdig ist, ist es nicht effizient, schafft keine Beziehungen und erschwert Empfehlungen. Ich möchte Ihren Hinweis auf das Glaubwürdigkeitsenzym gerne ergänzen, und zwar – weil es wunderbar zusammen passt – mit dem Hinweis auf das „Glaubwürdigkeitsprinzip“.

    Hierbei handelt es sich um Grundsätze erfolgreicher und verantwortungsbewusster Kommunikation, die sich am Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns orientieren. Dies sind im Einzelnen:

    · Ehrlichkeit
    · Transparenz
    · Authentizität
    · Berechenbarkeit
    · Souveränität
    · Fairness und Respekt
    · Verantwortungsbewusstsein
    · Sinn für das rechte Maß,
    · Mut
    · Professionalität

    Zusammengefasst ist das Glaubwürdigkeitsprinzip, das eine jahrelange intensive Diskussion widerspiegelt, in einem Manifest, das Sie hier finden: http://glaubwuerdigkeitsprinzip.de/manifest/

    Ausführlich erläutert mit Beiträgen prominenter Experten wird das Glaubwürdigkeitsprinzip im gleichnamigen Buch: http://glaubwuerdigkeitsprinzip.de/ sowie im Blog dazu.

    Diese Aspekte und die von Ihnen genannten Punkte sowie auch Ihre 10 Gebote des Business Netzwerkens sollten aus meiner Sicht eine Einheit bilden. Es ist die Verbindung von Professionalität und Ethik, die im Netzwerken zum Erfolg führt.

    Mir persönlich, als PR- und Managementberater (www.wordsvalues.de) sowie Interim Managerhilft diese Verbindung der Prinzipien täglichen Geschäft.

    Beste Grüße,
    Wolfgang Griepentrog

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