Was hat Ackerbau mit Netzwerken zu tun?


Wenn ich gefragt werde, was wohl das größte Geheimnis rund ums Netzwerken wäre, dann gebe ich folgende Antwort: „Netzwerken ist wie Ackerbau. Gute Kontakte und Verbindungen müssen wie Pflanzen kultiviert und herangezogen, und nicht gejagt werden.“

Das ist ein wichtiger Punkt, da viele Geschäftsleute an das Netzwerken herangehen wie unsere Vorfahren an das Jagen, oftmals mit der gleichen Aggressivität und den gleichen Ködern.

Man sieht solche Menschen bei jeder Ansammlung von Geschäftsleuten. Sie sind richtig damit beschäftigt, die „richtigen“ Leute zu treffen und das nächste große Geschäft zu landen. Die Menge wird „durchsiebt“ bis das ideale Opfer gefunden worden ist – der große Kunde, der das eigene Geschäft rettet. Diese Menschen haben keine Zeit für interessante Gespräch, denn der Marketingdirektor, der CEO oder der COO müssen angegangen werden.

Im Ackerbau würde dieser Ansatz nicht funktionieren. Farmer verschwenden nicht ihre Zeit um nach der geeigneten Person Ausschau zu halten, anstelle dessen säen sie die Saat und kultivieren diese geduldig. Die Saat des Farmers sind Beziehungen, die sie bei jeder Gelegenheit formen und kultivieren. Es geht ihnen nicht darum, einen sofortigen Gewinn zu ziehen, denn das ist nicht ihr Ziel. Sie wissen, dass der Aufwand für den Beziehungsaufbau später einmal mit reicher Ernte belohnt wird und dass beiderseitig profitable Beziehungen nicht über Nacht entstehen können.

Wie sind eigentlich Ihre Erfahrungen mit dem Beziehungsaufbau beim Netzwerken? Ich freue mich auf Ihre Gedanken dazu.

Copyright: Dr. Ivan Misner & Thomas W. Albrecht

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihren Marketingplan für Strategische Mundpropaganda™ und Fokussiertes Netzwerken™.

One thought on “Was hat Ackerbau mit Netzwerken zu tun?

  1. Jàger haben eh in einer gut informierten, selbstbewussten Informationsgesellschaft eh keine Chance mehr. Haben nur Erfolg bei schwachen, wankelmütigen Kunden die man mit retorischen Tricks zum kurzfristigen Auftrag manipulieren kann – aber dann doch mit schlechter Zahlungsmentalität, Stornos oder untreuen Kunden leben müssen und so niemals langfristigen Erfolg haben können.

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