Empfehlungsmarketing: Das gefällt dem GO-GETTER …

Image courtesy of stockimages / FreeDigitalPhotos.net

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Vergangene Woche haben wir darüber gesprochen, dass unsere Wortwahl und Ausdrucksform ganz massiv unsere Ergebnisse beeinflusst. Es kommt darauf an, wie wir ankommen. Go-Getter (Macher), Promoter (Unterhalter), Nurturer (Fürsorger) und Examiner (Prüfer) legen auf jeweils andere Dinge wert.

Diese Woche: Der Go-Getter

Go-Getter tendieren zu folgenden Verhaltensmustern:

  • getrieben
  • fokussiert
  • extrovertiert
  • schnell
  • konkurrenzbetont
  • bestimmend
  • entscheidungsfreudig
  • eigensinnig
  • lösungs- und zielorientiert

Kennen Sie solche Macher-Typen? “Nicht lange fragen, machen“, lautet deren Devise. Go-Getter übernehmen gerne Verantwortung. Manchmal tun sie sich schwer zu delegieren, denn selbst können sie es am besten.

Wie verhalten sich Go-Getter im Kontext des Empfehlungsmarketings? Sie gehen gerne Risken ein, sind schnell in der Erledigung und erzielen dabei großartige Ergebnisse. Es wird nicht lange herumgeredet, es geht ums Geschäft.

Fühlen Sie sich angesprochen? Es könnte sein, dass Sie sich teilweise wiederfinden. Das ist ok so. Wir haben immer alle vier Verhaltensstile in uns, allerdings unterschiedlich stark ausgeprägt. Überlegen Sie, welche Menschen in Ihren Netzwerken Go-Getter sind – und nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich an deren Stil zu adaptieren. So kann es leicht sein, dass Sie mehr Geschäftsempfehlungen von Go-Gettern erhalten werden. Sie werden sich vielleicht fragen, “Muss ich mich jetzt verbiegen?” Nein, keinesfalls. Sie machen es dadurch den Go-Gettern in Ihrem Netzwerk einfach leichter, mit Ihnen zu kommunizieren – wenn Sie das möchten.

Das war natürlich nur eine kurze Beschreibung des Verhaltensstils der Go-Getter. Falls Sie mehr wissen möchten, so nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf oder lesen Sie “Room Full of Referrals”, erhältlich auf Amazon. ROOM FULL OF REFERRALS® …”and how to network for them!” (English Edition)

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.

Empfehlungsmarketing: Ist das Dein Stil?

Image courtesy of Vlado / FreeDigitalPhotos.net

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Was haben Empfehlungsmarketing und Stil gemeinsam? Ok, wir sprechen hier nicht über Mode, sondern über Ihren Verhaltensstil.  Den eigenen Verhaltensstil zu kennen ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Menschen, die mit Ihnen nicht zurecht kommen, werden Sie niemals empfehlen. Auf Ihren Verhaltensstil zu achten und es anderen Menschen besonders leicht zu machen, hat einen deutlichen Einfluss auf Ihre persönliche Weiterempfehlungsrate. Diese Tatsache wird leider allzu oft unterschätzt.

Wir kennen vier Hauptstile, die wir im Empfehlungsmarketing verwenden. Für diese Stile gibt es weltweit die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Im Referral Institute haben wir für diese Stile unsere eigenen Bezeichnungen gewählt, so dass wir diese beim Netzwerken leicht beobachten können: Go-Getter (Macher), Promoter (Unterhalter), Nurturer (Fürsorger), Examiner (Prüfer). In jedem von uns sind alle diese vier Stiele vertreten, allerdings mit unterschiedlicher Intensität.

Stellen wir uns vor, ein Nurturer (Fürsorger) kommt ins Gespräch mit einem Go-Getter (Macher) und berichtet über sein letztes Meeting mit einem Anwalt aus seinem Netzwerk. Der Nurturer tendiert dazu, folgendes zu sagen: “Er (der Anwalt) ist so ein netter Mensch, Ich kenne ihn und seine Familie seit vielen Jahren. Er kümmert sich wirklich rührend um seine Klienten.” Dem Go-Getter sind diese Informationen i.A. wirklich nicht wichtig. Es ist unwahrscheinlich, dass er diesen Anwalt kennen lernen möchte. Schade um diese Gelegenheit …

Go-Getter würden eher auf folgende Aussagen reflektieren: “Er ist der beste Anwalt, den ich kenne. Er ist seit über 20 Jahren erfolgreich tätig und erreicht jene Ziele, die Sie möchten – ehest möglich und zügig.” Nun wurde in der Sprache der Go-Getter gesprochen in der Form, die für Go-Getter interessant ist. Dass der Go-Getter diesen Anwalt nun kennen lernen möchte, ist deutlich wahrscheinlicher.

Die Ergebnisse, die Sie erzielen, hängen ganz massiv von Ihrer Wortwahl und Ausdrucksform ab. Am besten wählen Sie die “Sprache”, die bei Ihrem Gesprächspartner am leichtesten ankommt.

In den kommenden Wochen werden wir jeden einzelnen dieser Stile besprechen, damit Sie Ihren eigenen Stil noch besser verstehen können. Wir werden sehen, welche neuen ungeahnten Möglichkeiten sich öffnen, sobald wir die Verhaltensstile anderer Menschen in unserer Kommunikation richtig gut berücksichtigen.

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.

Empfehlungsmarketing: So schläft man bei Ihrer Vorstellung sicher ein ….

Image courtesy of David Castillo Dominici / FreeDigitalPhotos.net David Castillo Dominici

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David Castillo Dominici

Beim Netzwerken und bei Unternehmertreffen kommen wir ja wirklich sehr oft in die Verlegenheit, uns vorzustellen. Die meisten Vorstellungen, die ich höre, regen eher zum Einschlafen an, als Interesse zu wecken.

Sie stellen die Frage: “Was machen Sie beruflich?” Ihr Gegenüber sagt dann zum Beispiel: “Ich bin Unternehmensberater!” Wie interessant, nicht wahr …. ? Eines kann ich Ihnen versichern: im Kopf des Gesprächspartners erwachen Bilder, die Sie nicht haben möchten. “Ah, schon wieder einer, der ….” Das gleiche gilt wohl bei Versicherungsmaklern, Immobilienmaklern, Installateuren, Elektrikern, usw. Eigentlich wollten wir ja Interesse wecken – das ist aber im Allgemeinen nicht gelungen.

Eleganter ist es z.B. zu sagen: “Ich unterstütze Unternehmer dabei, geplant und vorhersehbar mehr Verkaufsgespräche mit Wunschkunden zu bekommen.” Schon besser. Da liegt schon die Frage nahe, wie Sie das denn tun würden. Naja, immerhin stockt das Gespräch nicht sofort.

Wie wäre folgende Antwort auf die Frage “Was machen Sie beruflich?”: “Ist es nicht so, dass Unternehmer gerne mehr Empfehlungen erhalten möchten, um ihr Geschäft anzukurbeln?” Hier können wir bereits die erste Zustimmung erwarten und sagen dann gleich weiter: “Meine Klienten erhalten planbare Geschäftsempfehlungen, die ihre Wunschkunden zu ihnen bringt.” Der Vorteil dieser Vorstellung liegt darin, dass Sie von Ihrem Gesprächspartner schon ein erstes JA erhalten haben.

Eine weitere Version habe ich noch für Sie: “Was machen Sie beruflich?” “Seitdem ich selbst Kinder habe sehe ich, wie wenig Zeit viele Väter für ihre Kinder aufbringen können. Die Familien leiden oft sehr darunter. Meine Aufgabe ist es, dieses Muster zu unterbrechen, damit Väter mit ihren Kindern gemeinsam regelmäßig glückliche Zeiten verbringen können!”

Zugegeben, die letzte Version ist etwas außergewöhnlich und emotional. Falls Ihr Gesprächspartner die in Ihrer Vorstellung angesprochene Situation kennt oder vielleicht sogar selbst davon betroffen ist, haben Sie genügend Gesprächsstoff für weitere Treffen und Ihr Netzwerk um einen sehr wertvollen Kontakt erweitert.

Probieren Sie es einfach aus. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.

Was haben Stanley Milgram und Arthur D. Nielson gemeinsam?

Image courtesy of jscreationzs / FreeDigitalPhotos.net

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Eine der größten Herausforderungen im Vertrieb ist es, zu qualifizierten Gesprächsterminen mit Interessenten zu kommen. Wir sollten bei diesen Interessenten so positioniert sein, dass diese bereits unseren Anruf erwarten, eine hohe Kaufbereitschaft mitbringen, exakt aus unserer Zielgruppe kommen, auf uns neugierig sind und uns einen sehr hohen Vertrauensvorschuss entgegen bringen. Wer dies in Zukunft am besten kann, wird die größten Vertriebserfolge vorweisen können.

Das klingt ja nach einem Wunschkonzert, was meinen Sie? Das wäre schon sehr fein, bei genau unserer Zielgruppe positioniert zu sein. Und zwar immer genau dann, wenn diese uns benötigen.

Für die meisten bleibt es auch ein Wunsch. Nämlich für die Einzelkämpfer unter uns. Alleine ist dies kaum zu erreichen, zumindest nicht mit den herkömmlichen Werbebudgets von mittelständischen Unternehmen in Deutschland und Österreich.

Nielsen und Milgram können uns hier weiterhelfen. Laut einer regelmäßig durchgeführten Studie von AC Nielson vertrauen nämlich 92% der Bevölkerung auf die Empfehlung einer ihnen persönlich bekannten vertrauenswürdigen Person. Dass Empfehlungsmarketing und Mundpropaganda funktionieren, wissen wir. Vor allem schlechte Erfahrungen sprechen sich sehr zügig herum. Gute Erfahrungen auch, aber deutlich weniger. Das ist genau der Grund, warum Unternehmen versuchen, die gute Mundpropaganda anzukurbeln, und das ist gut so. Eines bleibt allerdings bestehen: Der Unternehmer hat keinen Einfluss darauf, wann wer gut (oder schlecht) über ihn spricht und wann er empfohlen wird. Er kann natürlich zurecht darauf hoffen, steuern und planen kann er es jedoch nicht.

Das bedeutet, es wäre sehr hilfreich eine Methode zu entwickeln, die Steuer- und Planbarkeit erlaubt wenn es darum geht, Geschäftsempfehlungen zu erhalten. Noch dazu, wenn schon 92% auf Empfehlungen einer ihnen bekannten Person vertrauen. Es geht also darum, Fürsprecher für uns zu finden. Doch wo?

Stanley Milgram kann uns hier weiterhelfen. Mein seinem Small World Example hat gezeigt, wie sehr Menschen untereinander vernetzt sind. Bei einem seiner diesbezüglichen Versuche nahm er ca. 250 Adressen aus einem Adressbuch der Ostküste der USA und beschriftete 250 Kuverts. Diese trug er in den mittleren Westen der USA. Er gab diese Kuverts an Personen weiter mit folgendem Auftrag: „Geben Sie diese Kuverts an jemanden weiter, von dem Sie glauben, dass  er den Empfänger kennt!”

Bei jeder Übergabe der Kuverts wurde ein Strich am Kuvert gemacht um zu zählen, wie viele Stationen es gebraucht hat, bis die Kuverts beim Empfänger ankamen. Wir kennen alle das Ergebnis: Im Mittel waren es etwas mehr als sechs Stationen.

Man könnte also daraus schließen, dass jeder mit jedem auf dieser Welt über sechs Stationen verbunden sei. Sehr gut, dann könnten wir nämlich jeden Person, auch unsere Wunschkunden, sehr einfach erreichen. Social Media wäre hier das perfekte Werkzeug dafür.

Die Sache hat nur einen Haken, einen gravierenden Haken. Es kamen nicht alle Kuverts an. Es war nicht einmal die Hälfte und nicht ein Drittel. Sondern nur 29%. Es kommt noch schlimmer – das war sein bester Versuch.

Wir sind also in keinem Fall mit jedem und jeder auf dieser Welt über sechs Stationen verbunden. Außer wir gehören zu diesen „29%“. Dafür gibt es eine Methode, einen Plan.

Idealer Weise gehören wir nämlich zu jenen, die über nur eine Station mit unserer Wunsch-Zielgruppe verbunden sind, die zu 92% auf die Empfehlung genau dieser „Zwischenstation“ vertraut.

Das wünsche ich Ihnen von Herzen für 2015!

Ihr Thomas W. Albrecht

Empfehlungsmarketing: Die Wer-War-Denn-Das? Auslese

Angenommen Sie kommen gerade von einer Netzwerkveranstaltung nach Hause, bei der Sie eine Menge neuer Leute kennen gelernt haben. Von allen haben Sie Visitenkarten erhalten. Was könnte man nun damit machen? Am Schreibtisch stapeln oder in die große Lade zu all den anderen legen? Oder am besten gleich sortieren!

Trennen Sie die gesammelten Visitenkarten nach folgenden Kriterien: A) Wer könnte unmittelbar neuer Kunde oder neuer Empfehlungsgeber werden, und B) wer ist vielleicht ein wertvoller Kontakt in der Zukunft. Bei der Eingabe in Ihre Addressdatenbasis nehmen Sie das Kriterium A oder B gleich mit auf.

Wir starten mit der B-Liste. Schreiben Sie diesen Menschen doch eine kurze email als Dankeschön für das interessante Gespräch mit dem Hinweis, dass Sie sich über eine eventuell spätere Kontaktaufnahme freuen, sobald eine gute Gelegenheit vorhanden ist. Kommt dieser Zeitpunkt tatsächlich, dann ist die Wahrscheinlichkeit der Erinnerung deutlich höher. Eine Kontaktaufnahme z.B. via Xing o.ä. macht ebenfalls Sinn.

Jene Kontakte der A-Liste haben heute Potenzial als Empfehlungspartner oder Kunde. Ein Follow-Up muss schnell erfolgen, innerhalb der nächsten Tage, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Bieten Sie die Möglichkeit eines Kaffee-Meetings jedem dieser neuen Kontakte an. Bei diesem Gespräch finden Sie heraus, wie Sie diese Person unterstützen könnten. Alles andere wird wohl als geschmackloser Verkaufsversuch wahrgenommen werden, und nicht als ersten Schritt zum Beziehungsaufbau. Das Angebot für ein solches erstes Meeting kann via email, Anruf oder handgeschriebener Danke-Schön-Karte erfolgen.

Macht es Sinn auch mit jenen in Kontakt zu bleiben, die weder potenzielle Kunden noch Empfehlungspartner jemals sein könnten? Auf jeden Fall! Eine kleine “Es war nett Sie kennen gelernt zu haben.” Nachricht kann wahre Wunder wirken. Man weiß einfach nie, wer wen kennt.

Machen Sie diese Auslese sofort nach jedem Event und immer, wenn Sie mit neuen Visitenkarten nach Hause kommen. Bessere Networking-Ergebnisse sind Ihnen sicher.

Copyright Dr. Ivan Misner & Thomas W. Albrecht

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.

Empfehlungsmarketing: Können mich nur meine Kunden empfehlen?

Image courtesy of Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Vergangene Woche hatten wir eine lange Diskussion zu einem Thema, das ich fast als “Glaubenssatz des Empfehlungsmarketings” bezeichnen möchte. Und Glaubenssätze haben immer folgende Eigenschaft: Sie treffen zu bei jenen, die daran glauben. Glaubenssätze sind sehr persönlich und sie können, das ist die gute Nachricht, verändert werden – im Gegensatz zu Naturgesetzen. Also schauen wir, ob wir uns einen solchen Pardigmenwechsel erlauben.

Der Glaubenssatz, um den es heute geht: “Ich kann nur von meinen Kunden empfohlen werden, da diese meine Leistung, mein Produkt und mich kennen.” … und wir hatten dazu eine lange Diskussion …

Eigene zufriedene Kunden sind tatsächlich eine hervorragende Empfehlungsquelle. Sie sind sozusagen Zeugen und Fürsprecher für den Wert unserer Leistung. Wir sollten diese Empfehlungsquelle natürlich so gut es geht pflegen und ausbauen. Eigene Kunden sind allerdings nur eine von acht möglichen Empfehlungsquellen. Ausschließlich die eigenen Kunden als Empfehlungsquelle zu sehen, schränkt unsere Geschäftsmöglichkeiten massiv ein.

Damit uns jemand empfiehlt ist es offensichtlich absolut notwendig, dass diese Person zweifelsfrei ist in Bezug auf die Qualität unserer Leistung und in Bezug auf unsere Glaubwürdigkeit als Person. Bei wirklich zufriedenen Kunden ist dies der Fall.

Es stellt sich nun die Frage, bei welchen anderen Personen könnte dies ebenfalls zutreffen oder ließe sich dies ggf. herbeiführen?

Damit uns Nicht-Kunden empfehlen ist es offensichtlich notwendig, dass diese zweifelsfrei sind in Bezug auf unsere Leistung und unsere Glaubwürdigkeit. Um genau diese Zweifelsfreiheit zu erlangen, gibt es nun eine Fülle von Möglichkeiten:

  • Referenzen, Zeugnisse und Testimonials von Kunden
  • Aktive freiwillige Mitarbeit beim Anbieter
  • Gespräche mit den Kunden des Anbieters
  • Regelmäßige persönliche Treffen zum Ausbau der gegenseitigen Glaubwürdigkeit
  • Teilnahme bei Veranstaltungen des Anbieters
  • Unabhängige Testberichte über Produkte und Leistungen des Anbieters

Wenn wir als Anbieter also auch von unseren Nicht-Kunden empfohlen werden wollen so bietet sich an, genau obiges Material zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren. Das ist ein guter erster Schritt, um die Möglichkeiten und Quellen für mehr Geschäftsempfehlungen deutlich zu steigern. Dadurch wird es möglich, zusätzliche Empfehlungsquellen aufzubauen, die zwar persönlich (noch) keinen Bedarf an unserer Leistung haben und dennoch gleichzeitig sehr viele Menschen gut kennen, bei denen dies sehr wohl der Fall ist.

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.

Empfehlungsmarketing: 10 sehr hilfreiche Gebote

Business Netzwerken dient dazu, andere Menschen zu inspirieren, sich gegenseitig zu unterstützen. Idealer Weise gelingt es, dass unserem Gesprächspartner konkrete Namen von Personen ins Bewusstsein kommen, die jetzt gerade unsere Leistung benötigen UND unser Gesprächspartner bereits ist, den Kontakt zu diesem potenziellen Kunden herzustellen.

Wie gut uns dies gelingt, hängt in aller erster Linie von unserem eigenen Verhalten ab.

Die folgenden 10 Gebote könnten helfen, erfolgreicher zu sein und mehr Empfehlungen zu erhalten, bei denen Ihr potenzieller Kunde bereits Ihren Anruf erwartet.

  1. Verkaufe mir nichts.
    Wir sind daran interessiert, die Beziehung zu unseren Bestandskunden zu stärken und bauen uns daher ein Netzwerk aus Experten für diese Zielgruppe auf, die heute bereits exzellenten Zugang zu genau dieser Zielgruppe haben. Falls Du daran interessiert bist, ein solcher Experte und zukünftiger Multiplikator zu sein, dann informieren wir einander über unsere jeweilige Zielgruppe und Geschäftsmöglichkeiten. Kommen wir mit jemanden Kontakt, der die Produkte oder Dienstleistungen des anderen benötigt, dann sprechen wir eine Empfehlung aus und stellen sicher, dass der potenzielle Kunden sein Einverständnis gibt, angerufen zu werden. Versuche nicht,mir etwas zu verkaufen, ich bin eine mögliche Empfehlungsquelle für Dich. Falls ich Dein Produkt oder Dienstleistung benötige, vertraue darauf, dass ich mich melde. Benutze unsere Beziehung um meinen 250+ Kontakte weiterzuhelfen, indem sie Dein Produkt kaufen.
  2. Lebe das Prinzip der Gegenseitigkeit.
    Wenn ich Dir Geschäft durch eine Empfehlung sende, dann denke bitte an mich. Überlege, welcher Deiner Kunden Bedarf an meiner Leistung haben könnte. Denke dabei in erster Linie an das Wohlergehen Deiner Kunden.
  3. Gefährde nicht unsere Beziehung.
    Schicke mir keine unechten oder unqualifizierten Empfehlungen, nur um meine Expertise oder meine Zeit ungefragt zu beanspruchen Das ist der schnellste Weg, Deine Glaubwürdigkeit zu verlieren.
  4. Sei pünktlich.
    Respektiere meine Zeit und komme nicht zu spät zu unseren Meetings, bei denen wir uns noch besser kennen lernen oder unser Empfehlungsstrategie weiter vertiefen wollen. Vermeide außerdem ein mehrmaliges Verschieben unseres Treffens. Ich habe Zeit für DICH reserviert und ich respektiere Dich, um pünktlich zu sein.
  5. Sei spezifisch.
    Sage mir bitte nicht, dass Du “Alles” und “Jeden” suchst, das bedeutet “Niemanden” für mich. Je spezifischer Du bist, desto leichter kann ich potenzielle Kunden für Dich erkennen.
  6. Nimm Dein Geschäft ernst.
    Als Dein Netzwerkpartner muss ich Deine geschäftlichen Vorhaben kennen. Betreibst Du Dein Geschäft nur als Hobby, dann kann ich Dich nicht empfehlen. Ist es Teilzeit, dann ist es ebenfalls nur Teilzeit, Empfehlungen für mich zu generieren. Hast Du vor, Dein Teilzeitbusiness zu 100% Vollzeit zu entwickeln, dann bin ich ebenfalls zu 100% für Dich da.
  7. Betreibe Follow-Up.
    Wenn ich Dir Geschäft sende, dann melde Dich beim potenziellen Kunden innerhalb von 24 Stunden. Falls Du nicht verfügbar bist, dann stelle sicher, dass der potenzielle Kunden informiert wird, dass Du später Kontakt aufnimmst. Dies hilft, Deine Glaubwürdigkeit und meinen Ruf hoch zu halten bei jenen für mich wichtigen Menschen, die aufgrund meiner Empfehlung Deinen Anruf erwarten.
  8. Kommuniziere und gib Feedback.
    Falls Du eine unqualifizierte Empfehlung von mir erhalten haben solltest, gib mir bitte sofort Feedback. Dann werde ich gleich daran arbeiten, dies zu verbessern. Es geht um unsere Beziehung, die ich nicht gefährden möchte. Dazu benötige ich Dein Feedback.
  9. Schütze meinen Ruf.
    Niemand riskiert freiwillig seinen Ruf. Falls ich von jemanden, den ich Dir empfohlen habe, schlechtes Feedback über Deine Leistung erhalte, dann schädigt dies meinen Ruf nachhaltig. Bewahre Deine Glaubwürdigkeit, tue was Du versprichst und folge den ethischen Grundsätzen Deines Berufs – immer und ohne Ausnahme.
  10. Sei auf Erfolg programmiert.
    Wenn Du Dein Geschäft wirklich erfolgreich machen möchtest, dann sei darauf vorbereitet. Für meine Netzwerkpartner versetze ich Berge um ihnen hoch qualifizierte Geschäftsempfehlungen konsistent am laufenden Band zu liefern. Ich bin ein Ninja-Netzwerker – und nicht immer für Dich sichtbar wenn ich für Dich arbeite.

Copyright Dr. Ivan Misner & Thomas W. Albrecht

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute Ihr persönliches, exklusives Multiplikatoren-Netzwerk – KUNDEN QUALIFIZIERT GEWINNEN … mit Brillanz & Weitblick.