Recht zu haben reicht nicht …..

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….. Recht zu bekommen ist entscheidend. Das würden wohl die Juristen unter uns sagen. Ist es beim Netzwerken nicht genauso?

Netzwerken hat viel damit zu tun, Menschen zu gewinnen, die einem folgen. Also sog. “Follower” zu bekommen. Es geht darum, mit anderen Menschen Beziehung aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen und uns gegenseitig zu unterstützen. Gegenseitige Unterstützung funktioniert am besten, wenn wir 1.) selbst unabhängig sind und 2.) etwas Gemeinsames finden, dass unsere mögliche Kooperation stärkt.

“Netzwerken ist die Kunst, andere Menschen zu inspirieren, mich zu unterstützen.”

Wir sind alle Experten auf unserem Gebiet. Das bedeutet, wir haben in der Sache inhaltlich in vielen Fällen Recht. Zumindest dort, wo wir uns auf unserem Spezialgebiet bewegen. Doch das ist für andere Menschen wenig inspirierend. Um Follower zu gewinnen ist es offensichtlich nicht ausreichend, bloß nur Experte auf einem Gebiet zu sein.

Wollen wir Menschen gewinnen, die unseren Rat und unser Expertenwissen tatsächlich auch anzunehmen und ihr eigenes Leben dadurch verbessern? Zur Umsetzung benötigen wir Zweierlei:

  1. “Menschen kümmert es nicht, wie viel wir wissen, solange sie nicht wissen, wie sehr wir uns kümmern.”
    Wenn wir also andere z.B. coachen ist es entscheidend, dass unsere Coachees genau erkennen, dass uns ihr Erfolg und ihr Weiterkommen ein echtes Anliegen ist.
  2. “Diplomatie ist die Kunst, dass andere Menschen freiwillig das tun, was Du möchtest.”
    Andere Menschen zu benutzen ist wohl nicht der richtige Weg. Es funktioniert besser, mit den Menschen zu arbeiten und ihnen deren Vorteile aufzuzeigen. Dann gelingt diese Freiwilligkeit, am selben Ziel zu arbeiten. Unerwartete Kräfte und positive Energien lassen sich dadurch für alle Beteiligten sehr vorteilhaft nutzen.

Recht zu haben reicht nicht. Recht zu bekommen ist entscheidend. Das gilt wohl nicht nur für Juristen, sondern für alle Experten dieser Welt.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

10 Zutaten für einen erfolgreichen Empfehlungsmarketing-Auftritt

checklistUnternehmer haben beim Empfehlungsmarketing immer eine ganz große Sorge: “Was muss ich tun, damit mein Ruf niemals gefährdet ist?” Eine zweites Thema ist oft: “Wie weiss ich, welche der vielen Unternehmer wirklich empfehlungswert sind?“.

Die Antwort lautet, stets an unserer eigenen Glaubwürdigkeit zu arbeiten. Glaubwürdigkeit ist etwas, das man zugesprochen bekommt. Meistens dann, wenn wir unsere gemachten Zusagen konsquent einhalten.

Marketing-Materialien können uns dabei unterstützen. Folgende Liste hilft uns, speziell für das Netzwerken noch besser vorbereitet zu sein:

  1. Referenzenschreiben und Testimonials von zufriedenen Kunden
  2. Fotos von uns selbst, unserem Büro und unseren Produkten
  3. Logos unserer wichtigsten Kunden
  4. Liste unserer Mitgliedschaften bei diversen Gruppierungen
  5. Fragen-und-Antworten Blatt zu unserem Geschäft
  6. Fotos von Auszeichnungen, die wir gemeinsam mit unserem Team erhalten haben
  7. Artikel und Veröffentlichungen von und über uns
  8. Ein einfacher Flyer
  9. Produktankündigungen und Press-Releases
  10. Datenblätter bzw. Produktkataloge
  11. Unterstützendes Material unsere Marke betreffend
  12. Material, das unsere Produkte einfach erklärt
  13. Informationen, die wir an unsere bestehenden Kunden senden
  14. Aktuelle Artikel über unseren Zielmarkt

Das ist nur ein Teil an Möglichkeiten, unsere Glaubwürdigkeit zu steigern. Manche von uns fragen sich vielleicht, ob wir dies alles auf Netzwerkveranstaltungen dabei haben sollen. Keinesfalls!

Schon die Vorbereitung und die Erstellung dieser Unterlagen erfordert einige wichtige Gedanken über uns und unser Geschäft. Bei weiterführenden Gesprächen und beim Follow-Up ist es sehr hilfreich, das eine oder andere vorbereitet dabei zu haben.

Hohe Glaubwürdigkeit zugesprochen zu bekommen ist eine absolute Notwendigkeit, ausreichend Empfehlungen zu erhalten.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

Die 3-Stufen – Follow-Up Formel

Image courtesy of Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Mit neuen Kontakten in Verbindung bleiben ist oft eine der größten Herausforderungen beim Netzwerken. Was ist nun eine gute und einfache Vorgangsweise für uns? Wir nennen sie die 24/7/30 Formel.

Wenn wir jemanden neu kennen gelernt haben, dann melden wir uns bei unserem neuen Kontakt innerhalb von 24 Stunden. Das kann eine kurze Email-Nachricht, SMS oder eine Danke-für-unser-Gespräch Postkarte sein.

Innerhalb von 7 Tagen nehmen wir Verbindung auf Social Media auf. Von den vielen Möglichkeiten, wie z.B. XING, LinkedIn, Facebook, Google+, etc. wählen wir diese aus, auf der wir aktiv sind. Es geht in keinem Fall darum etwas zu verkaufen. Wir wollen in Kontakt bleiben und möglicher Weise eine geschäftliche Beziehung aufbauen.

Innerhalb von 30 Tagen streben wir ein persönliches Treffen an. Bitte auch hier: keine Verkaufsaktivitäten. In diesem Meeting geht es darum, wie wir einander unterstützen könnten. Vielleicht haben wir gleiche Zielmärkte und sind so ideale potenzielle Empfehlungsgeber. Oder wir kennen Menschen, die die Leistung unseres Gesprächspartners gut gebrauchen können.

Die konsequente Anwendung der 24/7/30 Regel konsequent angewendet macht uns das Follow-Up wesentlich einfacher. Auch unsere Teilnahme bei Netzwerkveranstaltungen ist dadurch noch sinnvoller geworden.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

Was machen Sie?

Image courtesy of Ambro / FreeDigitalPhotos.net

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“Was machen Sie?” – die beim Netzwerken wohl am häufigsten gestellte Frage.

Wissen andere Menschen in Ihrem Umfeld, was Sie tun? Oder noch besser gefragt: Wissen andere Menschen in Ihrem Umfeld, was Sie bewirken?

Machen Sie die Probe und fragen Sie andere Menschen, die Sie bei Veranstaltungen treffen, die einfache Frage: „Was machen Sie beruflich?“ Die überwiegende Anzahl der Antworten, die wir erhalten, ist eine Aufzählung von Tätigkeiten.

Ich befrage andere Menschen regelmäßig danach, was Sie beruflich machen, wie z.B. unlängst einen Steuerberater. Seine Antwort war: „Wir erstellen Jahresabschlüsse und Bilanzen, machen die Mitarbeiterabrechnungen und erstellen Soll/Ist-Vergleiche.“Ein Tischler antwortete ähnlich: „Ich mache alle Tischlerarbeiten im Haus und Garten, baue Möbel für alle Zimmer und natürlich auch Küchen.“Ein Architekt: „Wir planen und entwerfen Wohnhäuser, Einfamilienhäuser, aber auch Bürogebäude und Hallen.“

Alle diese Tätigkeiten sind zwischen den Anbietern austauschbar. Sie sind alles, nur kein Alleinstellungsmerkmal. Und die Tätigkeiten Anderer interessieren uns im Allgemeinen auch nicht, da wir damit nichts anfangen können, da wir ja meistens Laien auf deren Fachgebiet sind. Aber es kommt noch schlimmer. Diese Auflistung von Tätigkeit kann Emotionen in uns wachrufen, weil wir vielleicht in jüngster Vergangenheit eine schlechte Erfahrung mit unserem Steuerberater gemacht haben, oder in unserem neuen Haus uns doch nicht wohl fühlen.

Die Nennung des Berufs und die Aufzählung der Tätigkeit ist dadurch eigentlich abschreckend und veranlasst uns, die Person, die diese Tätigkeit ausübt, in eine Schublade eigener Erfahrung einzuordnen.

Wir sind daher gut beraten, auf die Frage „Was machen Sie?“ selbst niemals unsere Tätigkeiten aufzuzählen.

WHID? – Was habe ich davon?

Viel geschickter ist es, mit dem Kundennutzen zu antworten. Der Kundennutzen ist der Nutzen, der beim Kunden aufgrund unserer Produkte und Tätigkeiten, eintritt. Also das, was wir im Leben anderer Menschen verändern. Diese Veränderung „tun“ wir ja aufgrund unserer Tätigkeiten.

Gute Kundennutzen sind z.B.

  • „Unsere Kunden haben ihr Geld.“ Frank Dietel, Inkasso24 AG
  • „Wir führen jeden Quadratmeter Boden der bestmöglichen Nutzung zu.“ Architekt Andreas Kleboth
  • „Unsere Teilnehmer erhalten Empfehlungen systematisch, planbar und vorhersehbar.“ Referral Institute

Diese Kundennutzen haben eine gute Eigenschaft: Sie machen neugierig. Nämlich neugierig zu erfahren, wie denn das geht. Und somit verleiten Sie zu einer nächsten Fragen, die da lautet: „Wie geht das?“. So sind wir mitten im Gespräch mit Menschen, die plötzlich neugierig sind auf uns und wie wir das schaffen, diesen so sehnlich gewünschten Zustand herbeizuführen. Natürlich sprechen wir nicht sehr ausführlich darüber, wie wir das machen, denn das ist ja genau unser Know How und unser Betriebsgeheimnis.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

Macht es Sinn, mein Netzwerk auszubilden?

business-people-on-facebookGeschäftliche Empfehlungen, die wir durch Zufall erhalten, sind höchst willkommen. Die meisten Empfehlungen sind auch zufällig. Oft ist es so, dass gute Kunden über unsere Produkte und Dienstleistungen schwärmen und so andere Menschen motivieren, ebenfalls bei uns zu kaufen. So gut uns dies auch gefällt, es liegt ausserhalb unserer Einflusssphäre. Wir können es nicht aktiv steuern.

Leider bedeutet diese Zufälligkeit auch, dass wir sehr viel Potenzial liegen lassen. Wir könnten deutlich mehr und deutlich bessere Empfehlungen erhalten. Ein wichtiger Schritt ist dafür notwendig. Unser Netzwerk sollte wissen, wie man einen potenziellen Kunden für uns identifiziert. Oder besser gesagt, wie man diesen vorqualifizieren kann.

In einem der vorhergehenden Blogs haben wir uns überlegt, dass gute Empfehlungsgeber für uns den selben Zielmarkt wie wir selbst bedienen. Das bedeutet, dass diese regelmäßig Personen, die sie “Kunden” nennen, treffen, die sehr wahrscheinlich ebenfalls Bedarf an unserer Leistung haben könnten. Wie kann nun jemand erkennen, dass sein Kunde Bedarf an meiner Leistung hat? Also sozusagen eine Bedarfsanalyse für mich durchführen?

Eigentlich ganz einfach.

  • Wir schulen unser Netzwerk, welche Probleme wir lösen.
  • Wir teilen unseren Empfehlungsgebern mit, welche Symptome wir beheben.

Es ist ähnlich einem Arztbesuch. Wir klagen über das Symptom “Rückenschmerzen” und fragen nach einem Arzt, der dieses Symptom beheben kann. Es geht wohl niemand hin, um bloß eine Spritze zu bekommen. Die wahren Experten beheben das Symptom, indem sie die Ursache beseitigen.

Fragen wir doch in der kommenden Woche einen unserer bestehenen Kunden folgende Fragen in Form eines Kundeninterviews:

  1. Wie ging es Ihnen eigentlich vor unserer Zusammenarbeit mit unserem Thema?
  2. Wie erleben Sie unsere Zusammenarbeit?
  3. Welche Ziele haben wir erreicht?
  4. Was ist jetzt anders für Sie in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld?

Sie werden möglicher Weise erstaunt über die Antworten sein und darüber, wie Sie Ihrem Kunden wirklich geholfen haben. Verwenden Sie ab heute genau diese Informationen, um Ihr Netzwerk zu schulen.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

Keine Zeit für Small Talk

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Bei Netzwerken sieht es oft so aus, als würden die Teilnehmer jede Menge Small Talk betreiben, sowohl mit alten Bekannten als auch mit neuen Kontakten. Beim geschäftlichen Netzwerken dreht sich allerdings nicht alles um Small Talk. Es geht darum, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Small Talk ist dafür nicht sonderlich nützlich. Ausserdem haben jene Geschäftsleute, die konkrete Ziele beim Netzwerken verfolgen, nicht beliebig viel Zeit mit einer Person zu verbringen. Sie wollen ganz bestimmte neue Kontakte knüpfen. Siehe dazu auch meine Blogbeiträge der vergangenen beiden Wochen.

Wenn wir gehört werden wollen benötigen wir eine Botschaft, die gerne gehört wird. Idealer Weise ist es eine positive Botschaft, also etwas, für das sich andere positiv emotional interessieren. Und es geht darum, eine Gemeinsamtkeit zwischen uns und unserem Gesprächspartner zu entdecken. Gemeinsamkeiten verbinden.

Diese Gemeinsamkeit kann z.B unser Beruf sein. Jedoch noch spannender könnte es sein, wer unsere Leistungen/Produkte in Anspruch nimmt. Wir sprechen also  darüber, wer unsere Kunden sind. Denn wenn wir einen gemeinsamen Zielmarkt haben, dann haben wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um uns gegenseitig zum Wohle unserer Kunden empfehlen zu können …

Bereiten wir also eine prägnante Vorstellung über uns vor, die folgende kurze Beschreibungen enthält:

  • unsere berufliche Lieblingstätigkeit
  • das Profil unseres Wunschkunden, den wir am besten weiterhelfen

Für das Netzwerken vorbereitet zu sein, macht den Unterschied aus. Gleichzeitig nutzen wir unsere Zeit und die Zeit unserer Gesprächspartner deutlich besser.

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So treffen Sie die “Richtigen”, Teil 2 …

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Vergangene Woche haben wir uns darüber unterhalten, wie wir jene Unternehmer treffen, die denselben Zielmarkt wie wir selbst bedienen. Heute überlegen wir, wie wir jene Unternehmer finden, die uns bei der Erreichung unserer Unternehmensziele behilflich sein könnten.

Zunächst benötigen wir schriftlich formulierte Ziele. Falls wir noch keine haben, dann ist es jetzt eine gute Möglichkeit, diese zu erstellen. Haben wir unsere Ziele formuliert, dann sollten wir sie regelmäßig lesen. Das programmiert unseren Autopiloten (= unser Unterbewusstsein), diese Ziele besser zu erreichen.

Nehmen wir nun eines dieser Ziele zur Hand. Die Frage lautet: “Wer kann uns helfen, dieses Ziel tatsächlich in Zeit, Kosten und Qualität zu erreichen?”. An alle Einzelkämpfer unter uns: JA, es gibt Menschen, die uns dabei unterstützen können. Vor Jahren dachte ich auch, ich müsste alles alleine machen. Diesen Glaubenssatz zu ändern war gar nicht so leicht ….
Selbst Spitzensportler haben immer Trainer, Coaches und Betreuer um sich, sonst würde es nicht gehen.

Angenommen eines unserer Ziele ist die Veröffentlichung eines Artikels in einer angesehenen Zeitschrift. Wie könnten wir netzwerken?

Durch Lesen der Zeitschrift finden wir heraus, wer die anderen Autoren sind und wer z.B. für die Redaktion verantwortlich ist. Sobald wir diese Namen haben, fragen wir unser Netzwerk, wer diese Personen kennt. Sie werden sich jetzt vielleicht denken: “Wer sollte die schon kennen?” Unterschätzen Sie niemals ihr Netzwerk. Wir wissen einfach nicht, wer wen kennt. Nur durch Fragen kommen wir dahinter.

Eine kleine Anekdote an dieser Stelle: Eine meiner Teilnehmerinnen wurde vor Jahren gefragt, ob sie den Präsidenten der Österreichischen Nationalbank kenne. Die Spannung stieg. Was nun geschah, wunderte uns alle: Sie nahm einfach ihr Handy zur Hand und hat ihn angerufen, und er hat ihren Anruf sofort angenommen …..

Wir bitten unser Netzwerk, uns den Kontakt herzustellen, indem wir um Unterstützung bitten. Fragen Sie Ihr Netzwerk auf jeden Fall, wie die Beziehung zu Ihrer gesuchten Person aussieht. Ist es einfach nur ein loser Kontakt, oder besteht eine gute persönliche Beziehung. Wir sollten die Falle unrealistischer Erwartungen vermeiden. Wichtig ist, dass wir zuerst die Loyalität und das Engagement unserer Empfehlungsgeber gewinnen.

Für die nächste Netzwerkveranstaltung können wir uns nun folgende Vorgangsweise zurecht legen:

  • 5 Branchen definieren, die denselben Zielmarkt wie ich selbst bedienen
  • 2 meiner Ziele fokussieren
  • 2 Personen identifizieren, die mir helfen, Ansprechpartner aus diesen 5 Branchen zu treffen
  • 2 Personen identifizieren, die mich bei meiner Zielerreichung unterstützen können

Diese Vorgangsweise macht Netzwerken zielgerichteter und erhöht die Wahrscheinlichkeit, konkrete Ergebnisse zu erzielen.

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So treffen Sie die “Richtigen” …

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Netzwerkveranstaltungen werden unterschiedlich genutzt. Einerseits treffen einander Bekannte wieder und verbringen den gesamten Abend plaudern. Dafür gibt es bessere Möglichkeiten. Andererseits nehmen manche Teilnehmer deswegen teil, um direkt Geschäfte zu machen und die eigenen Leistungen anzupreisen. Auch dies funktioniert aus einem einfachen Grund nicht besonders gut: Wohl kaum jemand geht hin um einzukaufen.

Eine gute Verwendung von Netzwerkveranstaltung ist es, mit Unbekannten bekannt zu werden. Um eine produktive Teilnahme zu erreichen ist es notwendig, die Richtigen aus dem richtigen Grund zu treffen. Nur dann ist es das eigene Investment an Zeit und Geld auch wirklich wert.

Wie lässt sich bei einer Veranstaltung nun schnell herausfinden, wer die Richtigen sind? Wir können zwischen zwei Gruppen unterscheiden:

  • Jene, die meinen Zielmarkt bedienen
  • Jene, die mir helfen könnten, meine Geschäftsziele noch besser zu erreichen

Heute konzentrieren wir uns auf die erste Gruppe, nämlich auf jene Teilnehmer, die meinen Zielmarkt bedienen. Auf den ersten Blick könnte es so aussehen, als wären dies meine Mitbewerber. Nicht unbedingt.

Nehmen wir zwei Beispiele:

  • Christian ist Immobilienmakler. Sein Zielmarkt sind pensionierte Haus-/Grundstückseigentümer im Wert von € 1 Million und mehr, die gerne reisen, sich herzlichst um ihre Haustiere bemühen und im exquisiten Golf-Club Premium Mitglied sind. Diese Personengruppe könnte noch bei folgenden anderen Dienstleistern kaufen:  High-End Wellness Salons, Landschaftsarchitekten & Gartengestaltern, Golf Pros, ausgewählten Reisebüros und Haustier-Pensionen.
  • Manfred ist Inhaber einer Firma für Direct Mails. Seine Zielkunden sind Universitäten und Fachschulen. Nachdem Manfred nicht herausfinden konnte, wer noch seinen Zielmarkt bedient, hat ihm sein Marketing-Coach folgenden Ratschlag gegeben: “Setze Dich mit Deinen Kunden zusammen und frage sie, wen sie kennen würden, der Deine Leistungen benötigt.”

Unsere bevorzugten Kunden haben mit Sicherheit noch andere Lieferanten, bei denen sie kaufen. Nämlich Produkte und Leistungen, die eben nicht von uns angeboten werden. Es macht daher viel Sinn, gerade diese Lieferanten kennen zu lernen.

Manfred hat seine Kunden gebeten, ihm zu helfen.  Im Gegensatz dazu fragt Christian seine Kunden: “Wer noch löst Ihre alltäglichen Herausforderungen?”  Christian ist eindeutig derjenige, der mit dieser Frage Interesse an seinen Bestandskunden zeigt und dadurch seine bestehenden Kundenbeziehung ausbaut. Vielleicht ergibt sich dabei sogar eine gute Möglichkeit, eine Empfehlung auszusprechen.

Schauen wir einfach bei unserer nächsten Veranstaltung auf die Namensschilder der anderen Teilnehmer. Treffen Sie gezielt Unternehmer, die denselben Zielmarkt haben. Mögen Sie diese Unternehmer auch als Mensch, dann ist das ein guter Start zum Aufbau einer geschäftlichen Beziehung. Dies erhöht die Chance gegenseitiger potenzieller Empfehlungen beträchtlich, nicht zuletzt zum Wohl der eigenen Kunden.

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Behandle Andere so, wie diese ….

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Beziehungen funktionieren einfach besser, wenn wir andere Menschen so behandeln, wie diese behandelt werden möchten. Das ist eigentlich ganz einleuchtend: Jeder von uns möchte ausschließlich so behandelt werden, wie er das möchte – und nicht anders.

Ich erinnere mich, dass mir in meiner Kindheit immer gesagt wurde, ich sollte Andere so behandeln, wie ich behandelt werden möchte – denn das sei die sog. Goldene Regel. Da Menschen nun einmal unterschiedlich sind, sind viele anders als ich. Diese so wie mich zu behandeln, wäre nicht wirklich hilfreich….

Dasselbe gilt auch beim Netzwerken: Behandle andere Menschen so, wie diese behandelt werden möchten. Wir sprechen hier von der Platinum Rule (Platin Regel). Gerade wenn es darum geht, Empfehlungen erhalten zu wollen macht es Sinn, Beziehungen aufzubauen und dabei die Platin Regel anzuwenden.

Im Empfehlungsprozess sind drei Personen involviert: 1. Ich selbst, und ich kenne meine Stärken und Schwächen – zumindest idealer Weise. 2. Mein Empfehlungsgeber: Wie möchte diese Person angesprochen und behandelt werden? 3. Der Interessent: Wie kommuniziere ich mit dem Interessenten am besten?

Es hilft der anderen Person, wenn wir uns ihrem Verhaltensstil anpassen. Das kann bedeuten

  • sich etwas extrovertierter oder etwas introvertierter zu verhalten
  • etwas beziehungsorientierter oder etwas zahlen/daten/fakten-orientierter zu sein

In jedem Fall helfen wir dadurch der jeweils anderen Person leichter mit uns umgehen zu können – und das hilft sowohl bei der täglichen Arbeit mit unseren Kunden als auch mit unserem Netzwerk und Empfehlungsgebern.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.

Ich möchte mehr Empfehlungen … bitte …

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Mitglieder von Netzwerk-Gruppen sind oft enttäuscht, dass Sie nicht sofort viele Empfehlungen erhalten. Die Mitgliedsgebühr in einem Netzwerk gibt nur die Möglichkeit dabei zu sein, garantiert jedoch noch keine einzige Empfehlung. Nur dabei zu sein reicht einfach nicht. Es erfordert Performance, um Möglichkeiten zu sehen und nutzen zu können.

Wie strukturiert eine Netzwerk-Gruppe auch aufgebaut sein mag und die Treffen auch durchgeführt werden, Empfehlungen folgen in keinem Fall automatisch. Wir benötigen bestimmte Fähigkeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Die Teilnahme an Netzwerk-Gruppen erleichtert es uns dann, diese Fähigkeiten auch einzusetzen.

Die wichtigste Fähigkeit ist “Netzwerken“. Jetzt werden manche sagen, dass wir das ohnehin schon machen. Ja, auf jeden Fall. Stimmen allerdings auch unsere Ergebnisse? Wenn nicht, dann sollten wir uns andere oder weitere Fähigkeiten aneignen.

Als Meister im Netzwerken haben wir auf jeden Fall die Fähigkeit entwickelt konsequent danach zu schauen, wer Bedarf an der Leistung und am Produkt eines unseres Netzwerkpartners hat. Dadurch helfen wir unseren Kontakten, z.B. unseren Kunden, aktuelle Herausforderungen zu lösen. Das macht uns bei unseren Kunden noch beliebter und verbessert unsere Kundenbeziehung. Gleichzeitig verbessert es natürlich die Beziehung zu unserem Netzwerk, da diese von uns gute Empfehlungen erhalten.

Damit dies gut funktionieren kann, ist eine tiefe Beziehung und gegenseitige Ausbildung eine unbedingte Voraussetzung, um Empfehlungen in Zukunft planbar zu erhalten.

Thomas W. Albrecht ist Unternehmer und Inhaber des Referral Institutes® Deutschland & Österreich. Entwickeln Sie mit dem Referral Institute® Ihr individuelles B2B-Empfehlungsnetzwerk für Leichtigkeit in der Neukundengewinnung und persönliche Positionierung.