Bitte nicht schon wieder …


Angenommen Sie sitzen mit einem Ihrer besten Kunden in einem Meeting und erhalten eine SMS. Würden Sie das Gespräch unterbrechen, Ihrem Kunden nicht weiter zuhören und sich der SMS zuwenden und diese beantworten? Sie sind mitten in einer Präsentation und Ihr Handy läutet. Würden Sie Ihren Vortrag anhalten während Sie gerade die Vorzüge Ihrer neuesten Produkte präsentieren, um den Anruf entgegenzunehmen?

Natürlich nicht! Unhöflicher geht es ja kaum.

Wie kann es allerdings sein, dass während einer Netzwerkveranstaltung manche TeilnehmerInnen SMSen oder Anrufe beantworten? Es gibt einfach keinen guten Grund, während dieser Zeit das Handy zu benutzen.

Um seine eigene Glaubwürdigkeit zu zerstören, den eigenen Ruf zu beeinträchtigen und als unhöflich zu gelten, ist der Griff zum Handy gerade während einer Netzwerkveranstaltung gut geeignet. Es zeigt, was man von seinen Netzwerkpartnern hält, nämlich: “Es interessiert mich momentan nicht, was Du sagst, denn ich habe gerade Besseres zu tun und verschwende nicht meine Zeit mit Dir.”

Um beim Netzwerken gute Ergebnisse zu erzielen, greifen Sie bitte nicht schon wieder zum Handy. Die Botschaft, die man damit aussendet, ist eindeutig. Falls Sie tatsächlich unbedingt erreichbar sein müssen, dann ist die Teilnahme an einer Netzwerkveranstaltung keine besonders gute Idee. Verschwenden Sie weder Ihre Zeit noch die anderer TeilnehmerInnen.

Überprüfen Sie vor Beginn der Veranstaltung, ob Ihr Handy zu 100% ausgeschaltet ist und lassen Sie es in diesem Zustand bis Sie gehen. Persönliches Face-to-Face Netzwerken und Telefonieren passen einfach nicht zusammen.

Copyright Dr. Ivan Misner & Thomas W. Albrecht

Thomas W. Albrecht ist Master Franchisor und Master Trainer des Referral Institutes Deutschland-Österreich-Schweiz. Entwickeln Sie im Certified Networker® Programmdes Referral Institute Ihren individuellen Marketingplan für Strategische Mundpropaganda™ und Fokussiertes Netzwerken™.

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2 thoughts on “Bitte nicht schon wieder …

  1. Hallo Herr Albrecht,

    da sprechen Sie wirklich eine verbreitete Unsitte an. Manchmal scheint mir, als wäre das Handy eben erst erfunden worden – oder ist es ein unhemmter Spieltrieb?

    Für den Gesprächspartner ist die Situation unangenehm. Manchmal würde ich am liebsten aufstehen und den “Handyman” (oder -woman) allein lassen.

    Haben Sie für sich ein Rezept gefunden?

    Herzliche Grüße

    Gabriela Schmalz

  2. Liebe Frau Schmalz,
    gegenseitige Wertschätzung ist sowohl privat als auch geschäftlich die Basis für Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Ich versuche einfach, möglichst viele Menschen mit gemeinsamen Werten um mich zu finden.
    Herzlichen Gruß
    Thomas Albrecht

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